vorgestellt von Ursula Kurze (Dresden) und
Ruben Frankenstein (Freiburg)
Als revolutionärer Lyriker und Dramatiker, der einen gewaltlosen Anarchismus propagierte, kämpfte Erich Mühsam in seinen Schriften für die Freilassung politischer Gefangener. Er landete dafür selbst wiederholt im Kerker. Nachdem er führend an der Münchner Räterepublik beteiligt war, wurde er 1919 als »treibendes Element« zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt, von denen er fünf Jahre absaß. Schließlich wurde er 1933 von der Gestapo ins KZ verschleppt. Er weigerte sich standhaft, das Horst-Wessel-Lied zu singen, und wurde grausam zu Tode gefoltert.
Sie sind eingeladen, mehr über das Leben und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dieses nicht angepassten politischen Menschen zu erfahren und seine Lyrik kennenzulernen.
Veranstaltung Nr. 125
Erich Mühsam
(geb. am 6. April 1878 in Berlin, gest. am 10. Juli 1934 in Oranienburg)
Termin
So. 06.04.2014, 17:00 - 19:00
Literarisches am Sonntagnachmittag
Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Beschreibung
Veranstaltungsort
Veranstalter
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Postfach 9 47
79009 Freiburg
Telefon: 0761 31918-0
Telefax: 0761 31918-111



