Gott - ein Mensch wie wir?
Gesprächsreihe »Christlicher Glaube für Fragende«
Denken wir an Weihnachten, fallen uns oft Bilder ein, die uns seit unserer Kindheit begleiten: Da ist das Kind in der Krippe, da sind Ochs und Esel. Hirten knien vor dem Jesuskind, und über der Krippe leuchtet ein Stern. Idylle pur – so scheint es.
Auffällig ist, dass die hier beschriebene Szene keinen Eingang in unser Glaubensbekenntnis gefunden hat. Dagegen heißt es im nizäno-konstantinopolitanischen (unserem »großen«) Glaubensbekenntnis von Jesus Christus: »... und ist Mensch geworden«. Das aber dann von der Geburt bis zum Tod am Kreuz und darüber hinaus.
Wie kommen Menschen dazu zu sagen, Gott sei Mensch geworden? Oder anders herum gefragt: Wie kommt man dazu, vom Menschen Jesus von Nazareth zu sagen, er sei der menschgewordene Sohn Gottes? Und welche Bedeutung hat es für uns als Menschen, wenn wir bekennen, dass sich in dem einen Menschen Jesus von Nazareth Gott selbst gezeigt hat?
Wir laden Sie ein, sich diesen Fragen am zweiten Adventssonntag zu stellen, und fragend, hörend, mitredend am Gesprächskreis teilzunehmen.
Thomas Herkert
Akademiedirektor
Veranstaltung Nr. 230



