Moses Mendelssohn
(geb. 6. September 1729 in Dessau, gest. 4. Januar 1786 in Berlin)
Termin
So. 25.11.2012, 17.00 - ca. 19.00 Uhr
Literarisches am Sonntagnachmittag
Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Beschreibung
Moses Mendelssohn war der erste jüdische Schriftsteller deutscher Sprache von europäischer Geltung. Nicht minder berühmt ist er als Philosoph, als führende Persönlichkeit der Haskala, der Aufklärungsbewegung innerhalb des Judentums, und als Literaturkritiker. »Biur«, seine Bibelübersetzung in die deutsche Sprache, trug maßgeblich zur sprachlichen Emanzipation der deutschen Juden bei. Disputationen über jüdische Existenz, wie die mit dem Zürcher protestantischen Theologen Johann Caspar Lavater und Freundschaften, wie die mit Gotthold Ephraim Lessing, kennzeichneten sein Leben. In seinem Drama »Nathan der Weise« setzte Lessing dem Freund ein bleibendes Denkmal: Die Hauptfigur trägt dessen Züge.
Nachkommen des Moses Mendelssohn ließen sich taufen, deren berühmtester war der Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy.
vorgestellt von Dr. Peter Wallach (Freiburg)
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.
Veranstaltungsort
Veranstalter
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Postfach 9 47
79009 Freiburg
Telefon: 0761 31918-0
Telefax: 0761 31918-111



