Hermann Kesten
Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
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Hermann Kesten ist ein bedeutender Zeuge der Katastrophenzeit. In seinen literarischen Texten sah er schon vor 1933 den kollektiven Wahnsinn herannahen. Als einer der Hauptvertreter der literarischen »Neuen Sachlichkeit« war er auch als Lektor, Literaturvermittler und leidenschaftlicher Förderer schriftstellerischer Talente tätig. Wegen seines jüdischen Glaubens aus Deutschland vertrieben, trat er von den Vereinigten Staaten aus als Retter und Unterstützer zahlreicher verfolgter Künstler in Erscheinung. Er regte in der Nachkriegszeit als streitbarer, engagierter Präsident des PEN-Clubs viele Initiativen an und nahm regen Anteil am literarischen Leben der jungen Bundesrepublik.
vorgestellt von Dr. Wilhelm Hindemith (Ulm)
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.
Veranstaltung Nr. 214



