Weltweite Aufmerksamkeit ist eher selten zu verzeichnen für das Erzbistum Freiburg. Eine Welle des Aufhorchens ging jedoch durch die katholische Welt und die Deutsche Bischofskonferenz, als Anfang Oktober eine Handreichung des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes veröffentlicht wurde. Ihr voller Titel lautet »Handreichung für die Seelsorge zur Begleitung von Menschen in Trennung, Scheidung und nach ziviler Wiederverheiratung«; verantwortlich zeichnen der Rektor des Seelsorgeamtes und der Leiter der Abteilung Erwachsenenpastoral.
In allen Medien war von einer Kehrtwende die Rede, von Signalwirkung, einem kirchlichen Durchbruch, von Revolution gar. Das Erwachen folgte auf dem Fuß: Kritik von römischen Stellen und einigen deutschen Bischöfen, eine nicht abgestimmte Zeitplanung, Kommunikationspannen, eine nicht autorisierte Textfassung … Ernüchterung machte sich breit. Dennoch ist festzuhalten, dass die Handreichung für die Erzdiözese Freiburg gilt. Sie wurde allen Seelsorgenden zugesandt.Grund genug, die Handreichung kennenzulernen und ein Gespür dafür zu bekommen, warum sie weder Revolution atmet noch Resignation verbreitet, sondern einen Versuch unternimmt: Die heilsame Zuwendung Gottes zu den Menschen auch kirchlich spürbar zu machen. Im Namen Jesu.
Veranstaltung Nr. 225
WeitererTermin der Reihe am 15. Dezember 2013.




