Vorgestellt von Ragni Maria Gschwend
(Übersetzerin italienischer Literatur, Freiburg)
Geboren wurde er als Emmanuele Conegliano, Sohn eines jüdischen Lederhändlers, doch als sein Vater in zweiter Ehe eine Katholikin heiratete, ließ dieser sich und seine drei Söhne taufen und nahm, wie es in solchen Fällen üblich war, den Nachnamen des Bischofs von Ceneda an. Der älteste Sohn erhielt auch dessen Vornamen Lorenzo.
Wahrscheinlich würde heute kaum mehr jemand den Namen Lorenzo da Ponte kennen, wäre er nicht untrennbar mit den drei großen Mozart-Opern »Le nozze di Figaro«, »Don Giovanni« und »Così fan tutte« verbunden. Doch ehe es so weit kam, hatte der sechs Jahre ältere da Ponte bereits ein recht bewegtes Leben hinter sich und nach Mozarts Tod noch weitere siebenundvierzig gleichfalls bewegte Jahre vor sich, bis er siebenundachtzigjährig in New York starb.
Sie sind herzlich eingeladen, einer eindrucksvollen Persönlichkeit zu begegnen und Musikbeispiele zu hören.
Veranstaltung Nr. 13-202



