Gertrud Himmelsbach (Freiburg)
im Gespräch mit Sabine Frigge (Eichstetten)
Gertrud Himmelsbach war ein Kind, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. In ihrer Biografie schildert sie ihr Leben in einem Elternhaus, in dem der Nationalsozialismus zutiefst abgelehnt wurde. Sie erzählt von den Freiräumen, die die katholische Kirche bot, und darüber, wie sie nach dem Angriff auf Freiburg im November 1944 dabei half, das Dach des Münsters zu decken.
1957 übernahmen ihr Mann Karl und sie die Firma »Himmelsbach Reinigung Färberei«. Nach dem frühen Tod von Karl Himmelsbach im Frühjahr 1975 hatte Gertrud Himmelsbach als alleinerziehende Mutter mit vier minderjährigen Söhnen die Leitung des Unternehmens inne.
Ihre Erinnerungen ließ Gertrud Himmelsbach von Sabine Frigge aufschreiben, die über ihre Arbeit als Biografin und über weitere Bücher von Zeitzeugen des »Dritten Reiches« berichten wird.
Sie sind herzlich eingeladen, mit den Augen einer Jugendlichen auf die Kriegsereignisse in Freiburg zu schauen und davon zu hören, wie es gelingen kann, den eigenen Erinnerungen durch das Schreiben einer Biographie Bestand zu verleihen.
Veranstaltung Nr. 13-210



