Die Pränataldiagnostik (PND) ist heute zur Routine in der Schwangerenvorsorge geworden. Das Angebot wird ständig ausgeweitet und immer mehr in Anspruch genommen. In einer erheblichen Anzahl von Tests wird eine Behinderung des Kindes jedoch nicht sicher festgestellt, sondern das Testergebnis weist auf eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Behinderung hin. Eine hohe Anzahl von Paaren entscheidet sich dann für den Abbruch der Schwangerschaft. Welche Ziele verfolgt die PND? Was folgt aus dem herrschenden Konzept der Risikoschwangerschaft? Welche strukturellen und inhaltlichen Veränderungen in der Beratungspraxis sind notwendig? Welchen Verbesserungsbedarf gibt es bei der Unterstützung von Familien mit einem behinderten Kind?
Prof. Dr. Giovanni Maio (Ethik und Geschichte der Medizin, Freiburg)
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.
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