»Wer an Gott noch nicht gezweifelt hat, ist entweder ein Heiliger oder hat sich noch nie mit ihm beschäftigt!«
Dieses Zitat wird der hl. Teresa von Avila zugeschrieben. Es markiert treffend das Thema dieses Sonntags.
Die Verantwortung des Glaubens vor den Fragen der Vernunft und damit einhergehend der Zweifel werden oft als Minderung des Glaubens, als Mangel an Vertrauen auf Gott angesehen. Die Zeugnisse der biblischen Gestalten von Hiob bis zum Apostel Thomas, vieler Mystiker und vieler heiliger Männer wie Frauen deuten in eine andere Richtung: Wie in jeder Beziehung entstehen erst recht in der Beziehung zwischen Menschen und ihrem Gott immer wieder Fragen, die an die Grundlage der Beziehung rühren. Sie müssen entstehen, wenn die Beziehung lebendig und stark bleiben soll. Erst in der Auseinandersetzung mit Fragen und Zweifeln wird der Glaube wachsen, kann er erwachsen werden.
Dem notwendigen und fruchtbaren Zusammenhang zwischen Glauben, Denken und Zweifeln werden Impuls und Diskussion an diesem Sontag nachgehen.
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.


