Literarisches am Sonntagnachmittag
Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
in Zusammenarbeit mit »Gegen Vergessen –
Für Demokratie e.V.«, Sektion Südbaden
Ingeborg Hecht (1921–2011)
Mit dem Abschluss der Arbeiten am Buch »Rückblick und Einblick« schließt sich der Bogen einer gut zehnjährigen Zusammenarbeit mit Ingeborg Hecht. Zahlreiche persönliche Begegnungen, gemeinsame Veranstaltungen und vor allem Interviews aus den Jahren 2007/2008 bilden die Grundlage. Das Buch selbst bietet eine der Möglichkeiten, Erinnerungen an diese beeindruckende Frau und das Schicksal ihrer Familie wach zu halten.
Ingeborg Hecht hatte seit 1984 in zahlreichen Veranstaltungen mit Jugendlichen aus ihrem Leben berichtet und vom Schicksal ihrer Familie. Ihre Stimme fehlt seit 2011. Wie können die Erinnerung und das Wissen über die Vergangenheit weitergegeben werden, wenn niemand mehr lebt, der oder die aus der Zeit der NS-Diktatur berichten kann? Gibt es eine »Erinnerungskultur mit Gegenwartsbezug für die Zukunft« (Volkhard Knigge)?
Ingeborg Hecht verstand sich selbst als Schriftstellerin. Anliegen der Reihe »Literarisches am Sonntagnachmittag« war es von Anfang an, wieder neu vor allem an unter den Nationalsozialisten verfolgte Autorinnen und Autoren und deren Werke zu erinnern. Die Person und das genannte Anliegen stehen im Zentrum der letzten Veranstaltung dieser Reihe.
Sie sind herzlich eingeladen, den »roten Faden«, der zu Beginn der Reihe »Literarisches« 1995 gelegt wurde, bis in den Ausblick auf »Perspektiven für eine Erinnerungskultur« zu verfolgen und darüber ins Gespräch zu kommen.



