Die beiden ältesten Kinder von Thomas und Katia Mann, Erika (geb. 1905) und Klaus (geb. 1906), sorgten im Hause Mann für mehr Unruhe als die später geborenen vier Kinder Golo, Monika, Elisabeth und Michael. Sie waren unzertrennlich, spielten gerne Theater und verfassten kleine Theaterstücke. Gemeinsam gingen sie 1924 nach Berlin. Erika besuchte die renommierte Max Reinhardt-Schauspielschule. Klaus war als Theaterkritiker beim »12-Uhr-Blatt« tätig und veröffentlichte seine ersten Erzählungen. Bis 1932 waren sie politisch uninteressiert, nur das kulturelle Leben war ihre Welt.
Aufgerüttelt durch den erschreckend hohen Stimmenzuwachs der NSDAP 1930 wurden die »verrückten Mann-Geschwister« politisch engagierte Menschen.
Klaus, schon immer depressiv und voller Todessehnsucht, nahm sich 1949 in Cannes mit einer Überdosis Schlaftabletten das Leben. Seine Schwester Erika kehrte nach dem Krieg gemeinsam mit ihren Eltern in die Schweiz zurück.
Sie sind herzlich eingeladen, mehr über das Leben der »verrückten Mann-Geschwister« und deren Theaterbegeisterung zu erfahren.
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.



