Immer mehr beherrscht die öffentliche Diskussion, was vereinfachend »Flüchtlingskrise« genannt wird. Es besteht die Gefahr, dass Vereinfachungen, politisch motivierte Zuspitzungen und wahlstrategische Dramatisierung auf dem Rücken der Frauen, Männer und Kinder ausgetragen werden, die nach Europa und nach Deutschland kommen, um zunächst Schutz für Leib und Leben zu suchen.
Ohne jeden Zweifel stellt die schiere Zahl der Geflüchteten eine Herausforderung für die Gesellschaft dar. Es stellt sich die Frage, wie diffusen Ängsten und begründeter Sorge begegnet werden kann. Der Wiener Pastoraltheologe Paul Michael Zulehner sieht einen gangbaren Weg: »Wird Angst kleiner, kann Solidarität größer werden. Dann aber heißt die große Zumutung der heutigen Zeit: ‚Entängstigt euch!‘«
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