Ganz »anders als man denkt« zeigt sich in den Arbeiten von Carola Faller-Barris das, was das Innerste des christlichen Glaubens ausmacht, aber auch ganz fundamental zum Menschsein überhaupt dazu gehört: Menschliches Leben ist verwundbar und gefährdet, innere oder äußere »Sterbeerfahrungen« verlangen immer wieder von neuem Wandlungsprozesse. Oft führt das zu einer Zeit des Rückzugs, einer Abkapselung, während derer ganz neue Strukturen wachsen müssen. Von diesen Transformationen erzählen die gezeigten Kunstwerke, aber auch davon, dass Verletzungen heilen können, dass Leben verwandelt wird und neu aufbricht – und dies eben oftmals »anders als man denkt«.
Einführung:
Peter Stengele (Referat Kunst, Kultur und Kirche im Erzbischöflichen Ordinariat, Freiburg)
Musikalische Gestaltung:
Uschi Gross (Klavier, Offenburg)




