Solidarität wird heute vielerorts noch immer als eine einseitige Form der finanziellen Zuwendung verstanden. Sie wird in diesem Zusammenhang oftmals mit traditioneller Entwicklungshilfe gleichgesetzt, die der alten Logik von Geben und Nehmen folgt: Der Reiche hilft dem Armen, technisch weiter entwickelte Nationen unterstützen die noch dahinter "zurückgebliebenen".
Solidarität muss aber angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel und Rohstoffknappheit neu gedacht werden. Sie sollte im Kontext stärker auf Gemeinsamkeit und Wechselseitigkeit ausgerichtet werden. Diesem Thema möchten wir am Beispiel von Peru und Deutschland nachgehen.
Mariel Távara Arizmendi, Psychologin, Verteidigung von Frauenrechten (Lima/Peru) und
Werner Rätz, Attac-AG Jenseits des Wachstums; Informationsstelle Lateinamerika (Bonn)
Eintritt frei!