Vieles ist rekordverdächtig bei diesem populären Werk der geistlichen Barockmusik aus dem Jahr 1741. In nur 24 Tagen komponierte Händel die drei abendfüllenden Teile. Bald schon setzt die internationale Erfolgsgeschichte ein, für monumentale Messias-Aufführungen wird sogar der Chorraum der
Westminster Abbey umgebaut. Aus verschiedenen Perspektiven fragen wir, welcher theologischen Konzeption dieses »Oratorium aller Oratorien« folgt und wie Händel die Person des »Messias« musikalisch-dramatisch charakterisiert. Die neue Akademie-Reihe »Zeit für Musik« schafft einen Rahmen für »denkendes Hören« und »hörendes Denken«, wobei keine Vorkenntnisse nötig sind. Auch künstlerische Rezeptionen – Mozarts Fassung des Werkes, Stefan Zweigs Erzählung in den »Sternstunden der Menschheit«,aktuelle Aspekte der Aufführungspraxis, neue szenischen Deutungen – können auf Spuren des Verstehens führen.
Wir laden ein zu diesem adventlichen Studientag mit dem Schriftsteller Karl-Heinz Ott, der unter dem Titel »Tumult und Grazie« ein viel beachtetes Händel-Buch geschrieben hat, dem jungen Dirigenten und Gewinner des Deutschen Chordirigentenpreises Hannes Reich, der die abendliche Aufführung im Konzerthaus Freiburg leiten wird, und dem Musikwissenschaftler und Theologen Meinrad Walter.
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.
Bitte bemühen Sie sich selbstständig um Eintrittskarten für die abendliche Aufführung des »Messias« um 19 Uhr im Konzerthaus Freiburg. Da das Konzert vermutlich schnell ausverkauft sein wird, nutzen Sie dafür unbedingt den Vorverkauf bei den üblichen Vorverkaufsstellen sowie im Internet: www.freiburger-bachchor.reservix.de/events