
Karl Vollmer: Gurs - Bilder des Unvorstellbaren

Mit der Sinnlosigkeit und den Grausamkeiten der NS-Zeit setzt sich der Künstler Karl Vollmerauseinander, wenn er die heute nicht nachzuvollziehende Situation der jüdischen Menschen, die in das südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert wurden, zum Thema seiner Kunst macht. Sein Gemälde-Zyklus zu Gurs versucht, das »Unvorstellbare« ins Bild zu setzen und konfrontiert so mit Malerei, die emotional nicht gleichgültig lässt. Auf diese Weise zeigt er sich solidarisch mit den Menschen dieser leidvollen Zeit und thematisiert darüber hinaus, wie in scheinbar ausweglosen und lähmenden Situationen mithilfe von Kunst und Kultur dem Leben Sinn gegeben werden sollte.
Vernissage: Freitag, 29. September 2017, 19.00 Uhr
Einführung: Dr. Mareike Hartmann (Theologin/Kunsthistorikerin, Freiburg)
Finissage: Montag, 27. November 2017, 19.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 2. Oktober bis 27. November 2017
- Dr. Mareike HartmannStudienleiterin




