In der klassischen Physik und Metaphysik des Aristoteles bilden Substanzen das Bauprinzip der Wirklichkeit. Das führte zu einem statischen Weltbild mit verschiedenen Seinsstufen von der anorganischen Materie bis hin zu Gott als oberster Stufe. Mit dem Durchbruch der Evolutionstheorie wurde die »Substanz« als fundamentales Prinzip der Wirklichkeit von den Prinzipien »Prozess«, »Werden« und »Entwicklung« abgelöst. Auch die Philosophie hat diesen Paradigmenwechsel in der »Prozessphilosophie« Alfred North Whiteheads mitvollzogen. Die daran anknüpfende »Prozesstheologie« denkt Gott und Welt in einer grundlegenden Beziehung, in der sich beide in einem permanenten Prozess der Wandlung und Entwicklung befinden. Ein solches Denken hat vielfältige Konsequenzen für das Gottes- und Weltbild, denen die Tagung nachfragt.
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