Gegenwärtige Gesellschaftsanalysen beobachten neue Formen von Perfektionierungsdruck, aber auch des Strebens nach Selbstverbesserung. Das Ringen um Optimierung erscheint als verbreitete Maxime der Lebensführung, zugleich hochgradig individualisiert – mit vielfältigen, durchaus widersprüchlichen Folgen. Viel diskutiert wurden etwa Überforderung oder Erschöpfung. Doch was macht die Individuen empfänglich dafür, sich Optimierungsimperativen anzupassen? Was bringt Akteure dazu, diese teils gar begeistert zu bejahen – selbst dann, wenn Perfektionierung ‚umschlägt‘ und Leid produziert? Der Vortrag diskutiert diese Zusammenhänge anhand von Fallstudien aus soziologisch-sozialpsychologischen Blickwinkeln.
Prof. Dr. Vera King (Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie, Frankfurt/M.)
Das detaillierte Veranstaltungsprogramm sowie Informationen entnehmen Sie bitte dem PDF.
Wir bitten freundlich um Anmeldung. Eintritt: Pay after
Im Anschluss an den Vortrag findet ein Gespräch zusammen mit der Filmemacherin Reinhild Dettmer-Finke statt. Bitte beachten Sie auch die vorangehende Filmvorführung um 18.30 Uhr.



