Im Grundgesetz ist die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse als politisches Handlungsziel festgeschrieben. Menschen in ländlichen Räumen oder strukturschwachen Gebieten sollen demnach gleiche Chancen und Möglichkeiten haben wie die Bewohnerinnen und Bewohner der Städte. Trotzdem fühlen sich viele auf dem Land »abgehängt« und beklagen eine Privilegierung der Stadt. Wie steht es um die gebotene Gleichwertigkeit in unserem Land? Und wie kann es gelingen, den ländlichen Raum durch entsprechende Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass er für junge wie ältere Menschen, für Familien wie Alleinstehende das größtmögliche Maß an Lebensqualität bietet? Und was heißt Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse für die Rolle der Kirche und für die Seelsorge in den Dörfern?
Dr. Thomas Dietrich (Erzbischöfliches Seelsorgeamt, Freiburg)
Prof. Dr. Gerhard Henkel (Humangeograph, Fürstenberg)
Hannelore Reinbold-Mench (Bürgermeisterin, Freiamt)
Ursula Knoll-Schneider (Dekanatsrat, AcherRenchtal)
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