Das Netzwerk wird gemeinsam getragen vom Landkreis Emmendingen, den beiden christlichen Kirchen, dem Palliative Care Forum der Erzdiözese Freiburg, dem Diakonischen Werk und dem Caritasverband Emmendingen.
Beschreibung
Wie eine Gesellschaft mit schwerkranken und sterbenden Menschen umgeht, ist immer Ausdruck ihrer Humanität. Wie kann angesichts der Situation in Gesundheitswesen und Gesellschaft heute die Begleitung und Versorgung von Menschen an ihrem Lebensende gelingen? Hospizbewegung und Palliativmedizin, bürgerschaftliches Engagement und Palliative Care haben bereits einiges für eine gute Umsorgung am Lebensende für alle, die es brauchen, beigetragen. Was heißt es aber, eine Gesellschaft zu einer sorgenden Gesellschaft zu gestalten? Wie kann vor Ort der Aufbau einer sorgenden Gesellschaft aussehen, die sterbende und schwerkranke Menschen in ihre Mitte holt? Und was bedeutet das konkret für den Landkreis Emmendingen?
Zu Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Heller lädt das Hospiz- und Palliativ-Netzwerk im Landkreis Emmendingen alle Interessierten zu einer Vernetzungsveranstaltung ein. DieVeranstaltung findet am Donnerstag, den 13. Juni 2024, in der Steinhalle in Emmendingen, Steinstraße 1, statt.
Das Programm beginnt bereits um 18 Uhr mit einem Parcours: Die Hospizdienste des Landkreises stellen sich vor.
Um 19 Uhr schließt sich der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Heller (Palliative Care, Graz) unter dem Titel „10 Erkenntnisse aus 40 Jahren Hospizarbeit und Palliative Care“ an.
Anschließend besteht die Möglichkeit zu Austausch und Gespräch.
Moderation: Dr. Verena Wetzstein, Palliative Care Forum.
Die Veranstaltung ist Teil der Hospiz- und Palliativnetzwerk-Strategie des Landkreises Emmendingen: www.hopanetz-em.de
Hospiz- und Palliativ-Netzwerk im Landkreis Emmendingen
Ziel des Netzwerks ist, die Versorgung für schwerkranke und sterbende Menschen im Landkreis Emmendingen zu stabilisieren und zu stärken. Durch eine gelingende Vernetzung der Menschen und Berufsgruppen, die am Lebensende begleiten, kann die Versorgung der Betroffenen verbessert werden.