Ausgesprochene und unausgesprochene Normen über die Dauer und die Art von Trauer gibt es in jeder Gesellschaft. Nicht immer decken sich jedoch das Empfinden von Trauernden und die Erwartungen der Umwelt. Wird Trauer sozial wenig oder gar nicht anerkannt, kann dies für Hinterbliebene eine zusätzliche Erschwernis darstellen, etwa, wenn sie um eine*n Ex-Partner*in oder um ein Haustier trauern.
Im Vortrag und in der anschließenden Diskussion stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wann wird Trauer mehr oder weniger anerkannt? Wie kann mit der weniger anerkannten Trauer so umgegangen werden, dass sie nicht allzu sehr belastet?
Referentin: Heidi Müller (Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Trauerberaterin, Trauerzentrum Frankfurt/M.)
Das detaillierte Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte dem PDF.
Kosten: Eintritt frei
>>> Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren, bitten wir Kurzentschlossene um Anmeldung bis spätestens 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
>>>Sie erhalten den Zugangslink in der Regel 24 Stunden vor Beginn der Online-Veranstaltung.
Die digitale Veranstaltungsreihe richtet den Fokus auf verschiedene Dimensionen der Trauer: Themen der drei Nachmittage sind: Trauer und gesellschaftliche Normen, Schuld und Trauer, Sterbetrauer. Neben fachlichen Informationen ist Raum für Fragen und den Austausch gegeben. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 14 Uhr. Die Zeit bis 15.30 Uhr ist für Vortrag und Rückfragen im Online-Plenum reserviert. Im Anschluss besteht das Angebot, sich bis 16 Uhr in kleineren selbstmoderierten Breakout-Gruppen über den Bezug des Gehörten zur eigenen Praxis auszutauschen und gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren.
Die Nachmittage möchten Wegweiser und hilfreiche Orientierung sein – für Trauerbegleiter*innen, Begräbnisleiter*innen und Seelsorgende und finden statt am:
Termine:
Freitag, 25. Oktober 2024
Freitag, 15. November 2024
Freitag, 17. Januar 2025
jeweils von 14-15.30 bzw. 16 Uhr