Mit Jura den Planeten retten?
Video-Dokumentation
Zwei aufsehenerregende Gerichtsentscheidungen eröffnen neue Perspektiven im Klimaschutz: der Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2021 und das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 2024. Beide sehen Freiheitsrechte und Menschenrechte durch ungenügenden Klimaschutz gefährdet.
Beim Gesprächsabend am 24. Oktober 2024 wurden die Konsequenzen dieser „Klimaklagen“ sowie die Verlagerung der Klimaschutzdebatte von der Politik hin zur Rechtsprechung diskutiert. Was bedeutet das für die Gewaltenteilung und die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen? Diese Themen diskutierten Maximilian Probst (Publizist DIE ZEIT, Hamburg), Prof. Dr. Sabine Schlacke (Energie- Umwelt- und Seerecht, Greifswald) und Prof. Dr. Cathrin Zengerling (Umwelt und Natürliche Ressourcen, Freiburg).
Die Diskussionsrunde ist hier veröffentlicht:
Die Veranstaltung in der Reihe „Über Leben im Anthropozän“ fand in Zusammenarbeit mit der Günther-Anders-Forschungsstelle, dem Theater Freiburg und dem Studium generale der Universität Freiburg statt.



