Bei der Veranstaltung „Pilze: Das verborgene Leben im Untergrund“ wurde deutlich: Pilze sind weit mehr als kulinarische Delikatessen oder giftige Risiken. Sie bilden ein gigantisches, unsichtbares Netzwerk, das Ökosysteme verbindet und stabilisiert – das berühmte „Wood Wide Web“.
Pilze – unsichtbar, doch unverzichtbar
Video-Dokumentation
Der Referent Dr. Bernhard Otto (Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.) betonte, wie unterrepräsentiert das Wissen über Pilze noch immer ist – obwohl sie als Zersetzer, Symbionten und sogar als größte Lebewesen der Welt (wie der Hallimasch) eine zentrale Rolle spielen. Ob kulinarisch, als Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber oder wissenschaftlich: Pilze lassen sich auf vielfältige Weise entdecken.
In der von Dr. Rebecca Albert moderierten Diskussion ging es u.a. um die folgenden Fragen: Wie belastet sind Pilze durch Umweltgifte? Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf ihre Verbreitung? Die Antworten zeigten, wie dringend wir diese „stillen Partner“ der Natur besser verstehen müssen.
Der Vortrag ist hier veröffentlicht:
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft im Rahmen der Reihe „Mensch und Schöpfung“ statt.



