10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt?

Video-Dokumentation

Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen wird immer deutlicher: Die internationalen Klimaziele werden verfehlt. Was bedeutet das für den weiteren Verlauf des Klimawandels, für die globale Politik – und für die Zukunft der Klimakonferenzen? Eine Veranstaltungsreihe in Freiburg geht diesen Fragen nach. Den Auftakt bildet ein Vortrag des früheren Bundesumweltministers Jürgen Trittin.

 
 
Im Dezember 2015 beschlossen 195 Staaten, den Klimawandel einzudämmen und die Weltwirtschaft klimafreundlich umzubauen. Ziel war es, den globalen Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 Grad, auf jeden Fall aber deutlich unter 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Zehn Jahre später zeigt sich: Dieses Ziel ist aller Voraussicht nach nicht mehr zu erreichen.
 
Welche Folgen das für den Klimawandel selbst, aber auch für die internationale Klimapolitik und die Zukunft der Weltklimakonferenzen hat, steht im Zentrum der Veranstaltungsreihe „10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt?“ der Katholischen Akademie in Freiburg. In Kooperation mit dem Colloquium politicum der Universität Freiburg, der Stiftung Klimaneutralität Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg kommen Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Publizistik und Zivilgesellschaft zu Wort, die die Entwicklung der internationalen Klimaverhandlungen seit Paris aus unterschiedlichen Perspektiven begleiten und bewerten.
 
Den Auftakt der Reihe bildet der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin, in dessen Amtszeit die Umsetzung des Kyoto-Protokolls fiel. Das Video dokumentiert seine Rede zum 10. Jahrestag des Pariser Klimaabkommens am 11. Dezember 2025 im Freiburger Paulussaal.