»Der letzte Zweck der anderen Geschöpfe sind nicht wir« (Enzyklika Laudato si‘ 83)

Vom Projekt einer Theologischen Zoologie
Termin
Mi. 27.11.2019, 19:00
Vortrag und Diskussion in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft
Beschreibung
Mit zunehmender Erkenntnis werden die Tiere den Menschen immer näher sein. Wenn sie dann wieder so nahe sind, wie in den ältesten Mythen, wird es kaum mehr Tiere geben.
 
So beschreibt der Literaturnobelpreisträger Elias Canetti das Verhältnis des Menschen zu seinen Mitgeschöpfen. Verhaltensbiologische Erkenntnisse zeigen, dass unsere Mitgeschöpfe über Bewusstsein verfügen, über emotionale und soziale Kompetenz, dass sie lehren und lernen können. Dass uns also kein Graben von ihnen trennt, wir mit allen verwandt sind. Dies wusste (auch) die Bibel. In ihren Mythen sind die Tiere die Zuerst-Gesegneten der Schöpfung, beseeltes Gegenüber des Adam im Garten Eden, den sie übrigens nicht verlassen mussten; sie sind Bündnispartner Gottes nach der großen Flut, Mitbewohner einer zukünftigen Welt ohne Gewalt und nicht zuletzt Vorbilder für Hiob, Bileam und Jesus selbst.
 
Dieses Wissen gilt es stark zu machen angesichts der Tatsache, dass täglich ca. zehn Tier- und Pflanzenarten ausgerottet werden und: Abermillionen von Puten, Hühnern und Schweinen in immer größeren Schlachthöfen verschwinden.
 
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.
 
Ansprechpartner
Veranstaltungsort
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Wintererstr. 1
79104 Freiburg
Veranstalter
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Postfach 9 47
79009 Freiburg
Telefon: 0761 31918-0