Lebendige Landschaften gestalten

Video-Dokumentation

Wie kann sich eine land- und forstwirtschaftliche Nutzung positiv auf die biologische Vielfalt auswirken? Mit dieser Frage beschäftigen sich zwei Vorträge im Rahmen der Veranstaltung „Lebendige Landschaften gestalten“ am 25. März 2026.

Agroforstsysteme, also die Kombination von Bäumen und Sträuchern mit landwirtschaftlicher Nutzung, bieten vielfältige Vorteile für Mensch und Natur. Dr. Christopher Morhart von der Universität Freiburg beleuchtete, wie diese aussehen und was man dabei beachten sollte. Dabei wurde deutlich: Agroforstsysteme sind keine neue Erfindung, sondern gehörten früher zum Landschaftsbild dazu. Erst durch Flurbereinigung und den Einsatz immer größerer Maschinen gingen sie verloren.
 
Die land- und forstwirtschaftlichen Flächen der Stiftung Natur Zuerst heißen „Naturoasen“. Sie sind als Naturerbe dauerhaft der Vielfalt des Lebens gewidmet, nicht der Nutzung. Dr. Wolfgang Ambach stellte dieses vielgliedrige Naturschutzprojekt vor, das von Ehrenamtlichen verantwortet wird.
 
In der anschließenden Diskussion, die von Dr. Rebecca Albert moderiert wurde, ging es unter anderem um Fragen der politischen Steuerung durch Subventionen sowie um die persönliche Motivation der beiden Referenten.
 
Die beiden Vorträge und die Diskussion sind hier veröffentlicht:
 
 
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft im Rahmen der Reihe „Mensch und Schöpfung” statt.