Im Rahmen des Festivals „Das stille Sterben der Natur“ präsentierten Schülerinnen und Schüler verschiedener Freiburger Schulen am 27. März ihre künstlerischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit dem Thema Artensterben und Biodiversitätsverlust.
„Wir müssen Teil der Lösung sein, da wir das Problem sind“
Über mehrere Monate hinweg erarbeiteten sie in den Fächern Biologie, Deutsch sowie in den Theater-AGs Bilder, Videos, Texte und Theaterstücke, die ihre Recherchen und Gedanken zum Thema widerspiegeln.
Der Tag begann mit einer Diskussion mit dem Hamburger Evolutionsbiologen Matthias Glaubrecht. Dieser betonte: „Es muss in unser Bewusstsein eindringen, wie stark wir in die Natur eingreifen.“ Die Jugendlichen des Kollegs St. Sebastian stellten ihre selbstgeschriebenen Gedichte und Kunstarbeiten vor und diskutierten mit Glaubrecht darüber, wie Artenvielfalt und menschliches Handeln in Einklang gebracht werden können.
Abgerundet wurde der Tag durch zwei öffentliche Theateraufführungen von Schülerinnen und Schülern im Theater Freiburg: Die selbstgeschriebenen Stücke „Schatten meiner Familie“ (Montessori Zentrum ANGELL) und „Metamorphosen“ (Goethe-Gymnasium) brachten das Thema auf gelungene und ergreifende Weise auf die Bühne.
Eine Zusammenarbeit der Katholischen Akademie Freiburg/Junge Akademie mit dem Theater Freiburg und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg






