Im Mai 2026 startete im Geistlichen Zentrum St. Peter erneut der Kurs „Spiritual / Existential Care interprofessionell (SpECi)“. Das vom Palliative Care Forum der Erzdiözese Freiburg gemeinsam mit dem Geistlichen Zentrum St. Peter veranstaltete zweiteilige Seminar brachte Mitarbeitende unterschiedlichster Professionen aus dem Gesundheitswesen zusammen: Seelsorge und Notfallseelsorge, Pflege, SAPV, Geriatrie sowie Ärztinnen und weitere Fachkräfte arbeiteten zwei Tage lang intensiv miteinander an Fragen spiritueller und existenzieller Begleitung – offen, engagiert und mit großer Neugier aufeinander und auf das Thema.
Spiritual Care
Erster Kursteil im Mai 2026
Schon nach kurzer Zeit entstand eine besondere Dynamik in der Gruppe. Gerade die Vielfalt der beruflichen Hintergründe machte den Austausch lebendig und inspirierend. Immer wieder wurde spürbar, wie wertvoll es ist, existenzielle und spirituelle Fragen gemeinsam und berufsübergreifend in den Blick zu nehmen.
Die beiden Referierenden, Dr. Margit Gratz und Markus Müller, führten mit viel Erfahrung und Fachwissen durch die ersten Module des Curriculums. Dabei gelang ihnen eine überzeugende Mischung aus fachlichem Input, praxisnahen Übungen und persönlicher Reflexion. Themen wie spirituelle Bedürfnisse, Wahrnehmung der eigenen, existenziellen und spirituellen Kommunikation in belastenden Situationen wie auch die Frage nach Hoffnung und dem, was trägt, wurden nicht nur theoretisch behandelt, sondern von den Teilnehmenden selbst erarbeitet.
Auch das Wetter spielte auf seine Weise mit: Während der erste Seminartag von Regen begleitet war und eine konzentrierte Atmosphäre im Haus schuf, zeigte sich St. Peter am zweiten Tag von seiner sonnigen Seite – wunderbare Bedingungen für Gespräche, die um existenzielle und spirituelle Bedürfnisse und eine angemessene Begleitung ringen.
Wie sehr die Inhalte bereits jetzt in den Berufsalltag hineinwirken können, brachte eine Teilnehmerin eindrucksvoll auf den Punkt: „Ich nehme aus diesen zwei Tagen schon jetzt unglaublich viel für meine tägliche Arbeit mit. Der Blick auf spirituelle Bedürfnisse verändert meine Begegnungen mit Menschen spürbar.“
Nach diesem gelungenen ersten Teil wächst nun die Vorfreude auf die Fortsetzung des SpECi-Seminars im Juli.




