Warum die Ziele von Paris bisher verfehlt wurden

Video-Dokumentation

Zehn Jahre nach der Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens wird immer deutlicher, dass seine zentralen Ziele nicht erreicht werden. Über die Ursachen, politischen Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten diskutieren Stefan C. Aykut, Christoph Bals und Sabine Schlacke in der dritten Veranstaltung der Reihe zum 10. Jahrestag des Abkommens am 5. Februar 2026.

195 Staaten einigten sich 2015 in Paris darauf, den Klimawandel einzudämmen und die Weltwirtschaft klimafreundlich umzubauen. Ziel war es, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad Celsius, in jedem Fall aber auf deutlich unter 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Zehn Jahre später zeichnet sich jedoch ab, dass dieses Ziel nicht mehr erreicht werden kann.
 
Welche Folgen dies für die globale Klimapolitik und die internationalen Klimaverhandlungen hat, diskutierte die Katholische Akademie Freiburg in der Veranstaltungsreihe „10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt?“. Die Reihe wurde gemeinsam mit dem Colloquium Politicum der Universität Freiburg, der Stiftung Klimaneutralität und der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg veranstaltet.
 
Am 5. Februar 2026 stand die Frage im Mittelpunkt, warum die Ziele von Paris bislang verfehlt werden. Unter der Moderation von Christoph von Eichhorn (Süddeutsche Zeitung) diskutierten Prof. Dr. Stefan C. Aykut (Mercator-Stiftungsprofessor für Soziologie), Christoph Bals (Politischer Geschäftsführer von Germanwatch) und Prof. Dr. Sabine Schlacke (Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Energie-, Umwelt- und Seerecht, IfEUS). Die Gesamtleitung der Reihe lag bei Josef Mackert (Katholische Akademie Freiburg).
 
Das Gespräch ist hier veröffentlicht: 
 
 
Alle Videos der Reihe „10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt?“ sind in der Youtube-Playlist verfügbar.