Lesungen unter Linden – Lindenberger Friedensgespräche
Friedensforscher Weingardt im Gespräch
Fünf „gute Gründe gegen Resignation und Frust“ gab Weingardt, Mitarbeiter der Tübinger Stiftung Weltethos und zuvor der Heidelberger Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft FEST, den Teilnehmenden mit auf den Weg:
Frieden ist immer ein Prozess, ein Weg und nie ein zu erreichender „Zustand“. Unsere Welt wird nie perfekt sein, aber wir können alles dafür tun, dass sie an manchen Stellen und zu einer bestimmten Zeit eine „bessere“ wird.
Entscheidend ist das „richtige Tun“, nicht der Erfolg. Zuversichtlich und hoffnungsvoll zu sein, ist auch eine Entscheidung.
Schließlich, bestätigt auch durch die Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV., ermutigte Weingardt, an der Hoffnung festzuhalten, dass Kriege – auch vermeintlich „gerechte“ – nicht sein müssen und es immer einen besseren Weg gibt.
Ist es nicht naiv zu hoffen, dass ausgerechnet Gläubige der unterschiedlichen Religionen mit ihrem Engagement für Frieden in den zahlreichen Konflikten, Kriegen und Gewaltsituationen unserer Zeit Erfolg haben könnten?
In seinem ermutigenden Vortrag am Sonntag, 21. Juni auf dem Lindenberg bei St. Peter nannte der renommierte Friedensforscher Dr. Markus Weingardt dutzende Beispiele, in denen es Menschen aus ihrem Glauben heraus gelang, Prozesse zu initiieren, durch die Gewaltspiralen unterbrochen wurden und die Hoffnung auf Gerechtigkeit und Frieden neu geweckt werden konnte.
Fünf „gute Gründe gegen Resignation und Frust“ gab Weingardt, Mitarbeiter der Tübinger Stiftung Weltethos und zuvor der Heidelberger Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft FEST, den Teilnehmenden mit auf den Weg:
Frieden ist immer ein Prozess, ein Weg und nie ein zu erreichender „Zustand“. Unsere Welt wird nie perfekt sein, aber wir können alles dafür tun, dass sie an manchen Stellen und zu einer bestimmten Zeit eine „bessere“ wird.
Entscheidend ist das „richtige Tun“, nicht der Erfolg. Zuversichtlich und hoffnungsvoll zu sein, ist auch eine Entscheidung.
Schließlich, bestätigt auch durch die Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV., ermutigte Weingardt, an der Hoffnung festzuhalten, dass Kriege – auch vermeintlich „gerechte“ – nicht sein müssen und es immer einen besseren Weg gibt.
Die Veranstaltung mit Dr. Markus Weingardt war die erste von drei „Lesungen unter Linden – Lindenberger Friedensgespräche“ der Katholischen Akademie in Zusammenarbeit mit „Friedensarbeit und Exerzitien“ im Haus Maria Lindenberg/St. Peter und dem Fachbereich Friedensbildung und pax christi im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg.
Die Veranstaltungsreihe setzt fort, was im Jubiläumsjahres „110 Jahre Exerzitienhaus Maria Lindenberg“ 2025 im Rahmen seines Programms „Friedensarbeit und Exerzitien“ begonnen wurde.
Musikalisch Begleitet wurde die Veranstaltung von den beiden ukrainischen Profimusikern „Gratia Duo“.
Weitere Termine:
26.7. Prof. Dr. Wolfgang Palaver (Präsident von Pax Christi Österreich/em. Professor für Christliche Gesellschaftslehre, Innsbruck)
30.08. Prof. Dr. Sr. Margareta Gruber OSF (Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen/Professorin für Neutestamentliche Exegese und Biblische Theologie, Vallendar)






