Herbstprogramm 2026: Freiheit im Fokus
Unser Herbstprogramm 2026 ist veröffentlicht. Unter dem Fokus Freiheit laden wir mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen dazu ein, zentrale Themen unserer Zeit aus politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Perspektiven zu beleuchten.

Einige Studienleiterinnen und Studienleiter stellen in einem Kurzvideo ausgewählte Veranstaltungen und Themen des neuen Programms vor: Link zum Kurzvideo auf YouTube!
Das Programm gliedert sich in die vier Themenbereiche Theologie und Religion, Ethik und Gesellschaft, Politik und Nachhaltigkeit sowie Kunst und Kultur. Die nachfolgende Auswahl bietet einen ersten Einblick in das Herbstprogramm und stellt Veranstaltungen aus den Monaten September und Oktober vor:
Theologie und Religion:
- Das Politische Nachtgebet „Wozu Demokratie?“ (2. Oktober) verbindet im Rahmen der „Langen Nacht der Demokratie“ christliche Spiritualität mit der Frage, warum und für wen unsere Demokratie verteidigt werden muss.
- Im Vortrag „Können wir nur noch moralisieren?“ (29. Oktober) spricht der Sozialethiker Gerhard Kruip darüber, wie Umwelt- und Klimaschutz gelingen kann, ohne gesellschaftliche Gräben weiter zu vertiefen und Freiheitsängste zu verstärken.
Ethik und Gesellschaft:
- Das Bürgergespräch „Wie will ich einmal sterben?“ (23. September) eröffnet einen öffentlichen Dialog über persönliche Vorstellungen vom Lebensende und einen würdevollen Umgang mit Sterben und Tod.
- Im Vortrag „Der verletzliche Mensch“ (22. Oktober) zeigt der Medizinethiker Giovanni Maio, warum menschliche Verletzlichkeit nicht Schwäche, sondern Grundlage einer Ethik der Sorge ist.
Politik und Nachhaltigkeit:
- Die Veranstaltung „Fliegende Kirchenbewohner“ (7. Oktober) gibt spannende Einblicke in die Tierwelt von Kirchtürmen und Dachstühlen und beleuchtet den Ausgleich zwischen Artenschutz und Denkmalpflege.
- Die Podiumsdiskussion „Kaufst du noch oder leihst du schon?“ (8. Oktober) fragt nach den Chancen einer Sharing-Kultur für nachhaltiges Wirtschaften in Stadt und Kirche.
- In der Reihe „Über Leben im Anthropozän“ spricht die Professorin für Technikgeschichte Martina Heßler am 22. Oktober unter dem Titel „Sisyphos im Maschinenraum“ über das spannungsreiche Verhältnis von Mensch und Technik.
Kunst und Kultur:
- Die Ausstellung „Trauer, Tod und Leben“ (ab 24. September) präsentiert Grafiken von Cornelia Steinfeld, die biblische Motive mit existenziellen Fragen nach Hoffnung, Verlust und Sinn verbinden.
- Das Konzert mit Lesung „Endlichkeit“ (9. Oktober) des Gesangsensembles TonArt Kenzingen spannt mit Musik und Literatur einen eindrucksvollen Bogen über Werden, Vergänglichkeit und Hoffnung.
- Die Exkursion „Heilige Architektur“ (17. Oktober) führt zu bedeutenden Sakralbauten in Ottmarsheim, Murbach und Ronchamp und erschließt ihre spirituelle Aussagekraft.
Viele Veranstaltungen sind hybrid konzipiert – als Präsenzveranstaltungen mit begleitendem Online-Angebot. Damit öffnet sich die Akademie noch stärker einem Publikum weit über Freiburg hinaus.
Hinweis zum Veranstaltungsort:
Das Tagungshaus der Katholischen Akademie Freiburg in der Wintererstraße wird weiterhin umfassend saniert. Die Veranstaltungen finden daher an unterschiedlichen Orten in Freiburg sowie online statt. Bitte beachten Sie die jeweiligen Ortsangaben im Programm!
Das gedruckte Programm kann zudem angefordert werden bei:
Katholische Akademie Freiburg, Akademiebüro im Komturm, Postfach 947, 79009 Freiburg, Tel. 0761 31918-0, mail@katholische-akademie-freiburg.de
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