
Die freiheitliche Demokratie hat sich als bestmögliche politische Ordnung erwiesen. Die Kirche will dazu beitragen, dass die Würde der Menschen im demokratischen und sozialen Rechtsstaat weiter gewahrt bleibt und trägt daher eine besondere Verantwortung für diese Würde. Der Internationale Tag der Demokratie erinnert daran, dass Demokratie kein Selbstläufer ist. „Daher: Bringen wir uns ein!“, sagt Burger: „Gestalten wir unsere Demokratie aktiv mit! Vor Ort, in der Kirchengemeinde, in demokratischen Parteien und in den vielfältigen Initiativen unserer lebendigen Zivilgesellschaft."
Die Überzeugung für das Engagement ist für Christinnen und Christen tief in der katholischen Soziallehre verankert. Diese geht von der Unantastbarkeit menschlicher Würde und dem Auftrag zur Solidargemeinschaft aus. Die Kirche darf in gesellschaftlichen Debatten und Prozessen nicht außen vor bleiben, sondern soll sich einbringen, so die klare Haltung, die auch die Initiative Demokratie in der Erzdiözese Freiburg motiviert. Demokratie brauche viele Hände, die mitanpacken.
Das sagen Mitglieder der Initiative
Mitglieder der „Initiative Demokratie“ in der Erzdiözese Freiburg setzen auf die Stärkung der Demokratie. „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Unsere Demokratie nicht. Daher müssen wir für sie einstehen“, unterstreicht Karsten Kreutzer, Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Barbara Ehrensberger vom Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg ist wichtig: „Demokratie braucht unsere Stimmen – und dass wir einander zuhören.“ Auch Martin Müller, Geschäftsführung des Diözesanrats in der Erzdiözese Freiburg, stellt klar: „Demokratie beginnt mit dem Blick über den eigenen Tellerrand: mit Solidarität.“ „Demokratie zu leben, bedeutet auch sie aktiv gegen Angriffe zu verteidigen“, ergänzt Joshua Grupp, Diözesanleiter Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Freiburg. Sandra Uhlich vom Referat Kirche in Gesellschaft und Politik im Seelsorgeamt Freiburg sagt: „Demokratie ist für mich: Menschenwürde, Dialog, Vielfalt, Respekt, Freiheit – und Auftrag!“ Und Mathias Becker vom Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg hebt hervor: „Solidarität bedeutet, Füreinander einzustehen und empathisch zu handeln.“
„Lange Nacht der Demokratie“
In Baden-Württemberg zeigt sich das kirchliche Engagement für Demokratie unter anderem in der Teilnahme vieler kirchlicher Akteurinnen und Akteure an der „Langen Nacht der Demokratie". Am 2. Oktober laden zahlreiche Einrichtungen und Veranstalter dazu ein, Demokratie erfahrbar zum machen – in Veranstaltungen, Gesprächen, Gebeten oder Begegnungen. In der Erzdiözese Freiburg koordiniert die Initiative Demokratie in der Erzdiözese Freiburg die Aktivitäten unterschiedlicher Gruppen und Verbände. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.langenachtderdemokratie-bw.de.
Kurzinfo: Wer hinter der „Initiative Demokratie“ steht
Folgende Einrichtungen haben die „Initiative Demokratie“ in der Erzdiözese Freiburg angestoßen und füllen sie mit Inhalt und Ausrichtung: Katholische Akademie in der Erzdiözese Freiburg, Arbeitsgemeinschaft Katholischer Erwachsenenverbände, BDKJ Diözesanverband Freiburg (Bund der Deutschen katholischen Jugend), Bildungswerk in der Erzdiözese Freiburg, Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg, Diözesanrat in der Erzdiözese Freiburg, Erzbischöfliches Seelsorgeamt in der Erzdiözese Freiburg.
Alle Infos und Kontakte für Interessierte unter www.ebfr.de/demokratie.
(mf)



