Wozu Demokratie?
Politisches Nachtgebet
Die Fragen derer, die seinerzeit die Politischen Nachtgebete prägten – unter ihnen die evangelische Theologin Dorothee Sölle und der Benediktinerpater Fulbert Steffensky – sind heute aktueller denn je. Sie bildeten auch den Hintergrund bei der Vorbereitung des Gottesdienstes.
Wie gehören Religion und Politik, wie gehören Gebet und politisches Engagement zusammen? Kann der christliche Glaube zur Inspiration dienen und zur Kraftquelle werden, um unsere liberale, demokratisch und rechtstaatliche verfasste Gesellschaft mitzugestalten und wo nötig auch zu verteidigen?
Im Zentrum des Politischen Nachtgebets stand der Impuls der Freiburger Professorin für Christliche Gesellschaftslehre, Ursula Nothelle-Wildfeuer, der hier nachzulesen ist.
Im Rahmen der „Langen Nacht der Demokratie“ haben am 2. Oktober die Katholische Akademie Freiburg, die Evangelische Stadtkirchenarbeit und die Katholische Hochschulgemeinde Freiburg zu einem „Politischen Nachtgebet“ eingeladen. Die „Lange Nacht der Demokratie“ fand in diesem Jahr zum zweiten Mal in Baden-Württemberg statt.
„Wozu Demokratie?“ war dieses „Politische Nachtgebet“ in der Universitätskirche Freiburg überschrieben. Diese besondere Form eines Gottesdienstes, das „Politische Nachtgebet“, stammt aus einer anderen Zeit. Das erste dieser „Politischen Nachtgebete“ war Teil der Liturgie des Katholikentages in Essen 1968; der politische Kontext dieser Nachtgebete in den späten sechziger und siebziger Jahren war ein ganz anderer als heute.
Die Fragen derer, die seinerzeit die Politischen Nachtgebete prägten – unter ihnen die evangelische Theologin Dorothee Sölle und der Benediktinerpater Fulbert Steffensky – sind heute aktueller denn je. Sie bildeten auch den Hintergrund bei der Vorbereitung des Gottesdienstes.
Wie gehören Religion und Politik, wie gehören Gebet und politisches Engagement zusammen? Kann der christliche Glaube zur Inspiration dienen und zur Kraftquelle werden, um unsere liberale, demokratisch und rechtstaatliche verfasste Gesellschaft mitzugestalten und wo nötig auch zu verteidigen?
Im Zentrum des Politischen Nachtgebets stand der Impuls der Freiburger Professorin für Christliche Gesellschaftslehre, Ursula Nothelle-Wildfeuer, der hier nachzulesen ist.




