Katholische Akademien Freiburg und Magdeburg starten Zusammenarbeit

Die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg und die Katholische Akademie des Bistums Magdeburg haben eine neue Zusammenarbeit vereinbart. Künftig werden ausgewählte hybride und digitale Veranstaltungen gemeinsam angeboten. Damit können Interessierte aus beiden Bistümern online an Vorträgen, Diskussionen und weiteren Veranstaltungsformaten teilnehmen.

Die technische Infrastruktur und die notwendigen Ressourcen stellt die Katholische Akademie Freiburg bereit. Welche Veranstaltungen und Themen für Menschen in Mitteldeutschland besonders interessant sind und in die Kooperation aufgenommen werden, entscheidet die Katholische Akademie des Bistums Magdeburg. Die Zusammenarbeit versteht sich zugleich als Beitrag des Erzbistums Freiburg zur Solidarität mit den Katholikinnen und Katholiken in Sachsen-Anhalt.
 
„Mit den digitalen Möglichkeiten können wir unsere Angebote über die Grenzen unseres Erzbistums hinaus zugänglich machen. Wir freuen uns, auf diese Weise den Austausch zwischen Freiburg und Magdeburg zu stärken und in politisch schwierigen Zeiten zugleich ein Zeichen der Solidarität zu setzen“, sagt Akademiedirektor Karsten Kreutzer aus Freiburg.
 
Auch Akademiedirektor Reinhard Grütz aus dem Bistum Magdeburg sieht in der Kooperation neue Möglichkeiten: „Wir können gezielt Themen auswählen, die für die Menschen in Mitteldeutschland von Interesse sind, und ihnen die Teilnahme an Veranstaltungen ermöglichen, die sonst räumlich weit entfernt stattfinden würden.“
 
Zu den ersten Veranstaltungen im Rahmen der Kooperation gehört am 11. November der Vortrag „Eine lebensnotwendige Verpflichtung – Verbundenheit mit dem Judentum als Bestandteil christlichen Selbstverständnisses“. Der Jesuit und Theologe Christian Rutishauser spricht über die Beziehung zum Judentum als konstitutiven Bestandteil des christlichen Selbstverständnisses.
 
Ebenfalls im Rahmen der Kooperation angeboten wird das Diskursfestival „Osteuropäische Perspektiven 2026 – Literatur, Geschichte und Politik für ein Europa der Zukunft“ am 26. und 27. November. Aus historischer, politischer und literarischer Perspektive geht es um die Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa und um die Frage, welche Rolle Europa künftig für Demokratie, Frieden und Freiheit spielen kann.
 
Mit der neuen Kooperation wollen beide Akademien digitale Möglichkeiten gemeinsam nutzen, Themen über Bistumsgrenzen hinweg zugänglich machen und den Austausch zwischen Menschen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands fördern.