Von den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft geben literarische Texte, überlieferte Tagebücher und Briefe Zeugnis. Sie erzählen auf eindrückliche und persönliche Weise von Ereignissen, Erfahrungen und Gefühlen, von Schmerz und Verlust, von Angst und Wut, aber auch von der Hoffnung. Anlässlich des 8. Mai, wenn weltweit des Endes des Zweiten Weltkriegs gedacht wird, werden im Rahmen einer Lesung Texte erklingen, die aus verschiedenen Zeiten und Ländern und somit auch aus unterschiedlichen Perspektiven Krieg und Leid und die Sehnsucht nach Frieden widerspiegeln.
Mitten auf dem Friedhof, an der Seite mehrerer Kriegsdenkmäler und Grabfelder, stimmen diese Werke nachdenklich und erinnern uns dort auf besondere und poetische Weise daran, dass Frieden und Versöhnung keine Selbstverständlichkeit sind.
Mitten auf dem Friedhof, an der Seite mehrerer Kriegsdenkmäler und Grabfelder, stimmen diese Werke nachdenklich und erinnern uns dort auf besondere und poetische Weise daran, dass Frieden und Versöhnung keine Selbstverständlichkeit sind.
Um 17 Uhr, kurz vor der Lesung besteht zudem die Möglichkeit, innerhalb eines kleinen geführten Rundgangs über den Karlsruher Hauptfriedhof die dortigen Spuren der verschiedenen Kriege und kriegerischen Auseinandersetzungen aufzuspüren. So lässt sich erfahren, auf welche Weise und wo an diese Ereignisse gedacht und wie dadurch Erinnerungskultur wachgehalten wird.
Rezitation:
Katharina Nast (Freiburg)
Sabine Scharberth (Freiburg)
Musik:
Ekkehard Weber (Viola da gamba d’amore, Kenzingen)
Ort:
Kleine Kapelle des Karlsruher Hauptfriedhofs
Programm und Plakat zum Download:




