Die Embryonenforschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht: So können Forschende Embryonen länger außerhalb des Mutterleibs kultivieren oder embryonale Strukturen aus Stammzellen erzeugen. Diese Entwicklungen stellen nicht nur die Definition des Begriffs „Embryo“ infrage, sondern berühren den Kern unserer Vorstellung von Menschenwürde. Ab wann wird dem beginnenden Leben Menschenwürde zugesprochen? Wie ist der Status von Embryonen zu bewerten, die im Rahmen von In-vitro-Fertilisation entstehen, aber nicht in die Gebärmutter eingepflanzt werden? Und welche ethischen, rechtlichen und theologischen Maßstäbe gelten in einer Zeit, in der die Grenzen des Menschseins neu verhandelt werden?
Die Tagung bringt Expertinnen und Experten aus Biologie, Medizin, Ethik, Recht und Theologie zusammen, um diese drängenden Fragen zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Spannung zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und dem Schutz der Menschenwürde.
Darf alles, was technisch möglich ist, auch getan werden? Und wer entscheidet, wo die Würde des Menschen beginnt? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen theologisch-naturwissenschaftliche Diskussionen, auch in unserer Reihe „Hochfeldener Dialog“.
Mitwirkende:
Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (Moraltheologie, Bonn)
Prof. Dr. Stefan Schlatt (Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie, Münster)
Prof. Dr. Jochen Taupitz (Rechtswissenschaft, Mannheim)
Team des Hochfeldener Dialogs, bestehend aus Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern und Theologinnen und Theologen
Ablauf und Kosten werden mit Herausgabe des Einzelprogramms bekannt gegeben.
Wir bitten um etwas Geduld.
Hinweis:
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