In der aktuellen Ausstellung „Hört die Stimmen der Frauen“ sind Stickbilder zu sehen, die von afghanischen Frauen entworfen und kreiert wurden. Sie „rufen“ gleichsam dazu auf, mit ihnen in Dialog zu treten, indem die Stickereien zum Ausgangspunkt eigener Kreationen werden. Genau das soll in diesem Workshop geschehen. Nach einem geführten Rundgang durch die Ausstellung dürfen die Teilnehmenden selbst kreativ werden. Sie suchen sich zu Beginn eine eigene kleine Stickerei aus. Inspiriert von traditionellen Techniken aus Japan (Boro-Mending) oder Indien (Kawandi), werden die Stickereien dann in eine größere Stofffläche integriert. Dabei verwenden wir Handarbeitstechniken, die ursprünglich der Reparatur dienten, heute aber eine eigenständige Ästhetik entfalten. So entstehen neue textile Kunstwerke, die ihre eigenen Geschichten erzählen und einen Bogen von Afghanistan bis zu uns spannen. Zudem besteht die Möglichkeit, im Januar 2027 einen zweiten Kurs in der „Stoffanstalt“ zu besuchen, bei dem mit der Nähmaschine Täschchen aus den Stickquadraten genäht werden.
>>> Verlauf und Kosten werden mit Erscheinen des Einzelprogramms bekannt gegeben