Aktuell

  
Video-Dokumentation
Die Corona-Pandemie hat die Situation für junge Menschen zum Teil erheblich verändert. Jugendliche und junge Erwachsene haben die Schule beendet und suchen den Weg ins Berufsleben, sie haben eine Lehre oder ein Studium angefangen, warten auf ein Praktikum oder bewerben sich auf eine Stelle. Doch die bisher üblichen Schritte zur Berufsorientierung und Berufsausbildung gestalten sich in Folge der Corona-Pandemie für viele anders als bisher gewohnt.
Dranbleiben, online sein! Demenz und Digitalisierung
Unter dem Motto „Dranbleiben, online sein! Demenz und Digitalisierung“ geht die Katholische Akademie Freiburg dem Gedanken auf die Spur, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen mit der Digitalisierung für ein Leben mit einer Demenz-Diagnose für die Betroffenen – Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen – verbunden sind. Gerade angesichts der Corona-Pandemie wird von vielen Seiten der Ruf nach einem Vorantreiben der Digitalisierung laut. Gilt das auch für den Bereich der Demenz?
Populismus als Herausforderung der Gegenwart
Die Online-Tagung »Die Liberale Demokratie verteidigen!« am 2. Juli 2021 nahm die Herausforderung in den Blick, die der Populismus gegenwärtig darstellt: Einfache Antworten werden versprochen, wo es doch um den demokratisch ausgehandelten, oft mühsamen Kompromiss und Interessenausgleich geht. Populistische Versuchungen gibt es auch im religiösen Bereich. Wie lässt sich Populismus in Gesellschaft und Kirche begegnen?
Das Seniorenzentrum Sankt Franziskus in Karlsruhe bietet stationäre und teilstationäre Pflege. Angesichts der zunehmenden Zahl älterer Menschen und der demographischen Veränderungen (Kinder leben seltener vor Ort oder sind selbst bereits alt) wächst der Bedarf an Pflegeheimplätzen. Über seine Motivation und seine Arbeit – gerade auch in Zeiten der Epidemie – spricht in unserem Interview der Leiter des Caritas‐Seniorenzentrums St. Franziskus in Karlsruhe, Michael Kaul.
Iris Eggensberger über die Chancen und Herausforderungen der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung.
Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) stellt eine gesetzlich garantierte Versorgungsform von Schwerstkranken und sterbenden Menschen am Lebensende in der Häuslichkeit dar. Diese besondere Form der Palliativversorgung bietet für das interdisziplinär und ambulant arbeitende Team besondere Chancen – hat aber auch Herausforderungen.
Zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2021
Was macht ein Kinderhospizdienst? Und wie sieht der Alltag von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern eigentlich aus?
Fragen an Dr. Jochen Rentschler, Ortenau‐Klinikum:
Dr. Jochen Rentschler (52) ist leitender Oberarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin des Ortenau-Klinikums Offenburg-Kehl und verantwortlich für die Palliativmedizin einschließlich der Offenburger Palliativstation. Der Palliativmediziner spricht im Interview über seine Motivation und was diese Arbeit besonders macht.
Klinikseelsorge in Pandemie-Zeiten von Silke Winkler, Klinikseelsorgerin
Corona und die mit dem Virus einhergehenden Beschränkungen stellen die Welt auf den Kopf. Dies betrifft auch die Situation der Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger. Im Lock-Down sind die langen Flure und Gänge im Krankenhaus leer, es ist ungewöhnlich still. Die geltenden Besuchsbeschränkungen verändern den Klinikalltag und damit auch den Berufsalltag der Seelsorgenden. Klinikseelsorge ist Nähe zu den Menschen. Sie hat den Anspruch, kranken Menschen und ihren Angehörigen in ihrer Not beizustehen und sie nicht alleine zu lassen.
Ein Gespräch mit Waltraud Kannen von der Initiative Stadt – Land – Demenz
Der 21. September ist Welt-Alzheimertag! Rund um dieses Datum finden deutschlandweit Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen aufmerksam zu machen. Auch die Katholische Akademie beteiligt sich seit einigen Jahren gemeinsam mit der Initiative Stadt – Land – Demenz, einem losen Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern im Bereich der Stadt Freiburg sowie der Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald, um nicht nur, aber auch an diesem Tag Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in den Mittelpunkt zu stellen. Corona hat im Jahr 2020 die Situation für Menschen mit Demenz oftmals verschärft. Verena Wetzstein von der Katholischen Akademie spricht darüber im Interview mit Waltraud Kannen, Geschäftsführerin der Sozialstation Südlicher Breisgau e. V. Beide engagieren sich gemeinsam mit anderen Institutionen bei Stadt – Land – Demenz.
Mit zusätzlichem Gepäck unterwegs: Ein Impuls zum Thema Trauerbegleitung von Dr. Ulrike Hudelmaier, Referentin für Diakonische Pastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt in Freiburg
 
Das Abschiednehmen und die Trauer um einen geliebten Menschen sind an sich anstrengend und kosten viel Kraft. Während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 war aufgrund der Kontaktbeschränkungen das, was in »normalen Zeiten« trägt und tröstet, nicht oder nur sehr begrenzt möglich: direkte menschliche Nähe und vertraute Rituale. Dies macht die Trauer noch schwerer. Was prägt einen Trauerprozess? Welche Aspekte spielen eine Rolle? Und schließlich: Was macht Trauer in Corona-Zeiten besonders?
Ein Impuls zur Diskussion über das Suizidbeihilfe-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2020
Von Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff
26.05.2020: Ende Februar diesen Jahres hat hat das Bundesverfassungsgericht ein folgenreiches Urteil gefällt, indem es das Verbot geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe kippt und Suizidassistenz künftig zulässt. Das Urteil ist ein Einschnitt in die Rechtskultur und die ethischen Grundwerte unserer Gesellschaft: Die Selbstbestimmung des Menschen, die sich auch auf die Inanspruchnahme der Unterstützung Dritter bei der eigenen Lebensbeendigung erstrecken soll, scheint nunmehr über dem Schutz des Lebens als vornehmster Pflicht des Staates zu stehen. Welche Auswirkungen dieses Urteil auf den Umgang mit vulnerablen Menschen, auf die Ressourcenverteilung in der Medizin und auch auf die Hospiz- und Palliativbewegung hat, konnte aufgrund der Corona-Pandemie bislang noch nicht diskutiert werden – es standen andere Themen im Vordergrund.
Doch gilt es dringend, das Thema Suizidbeihilfe nach dem Verfassungsgerichtsurteil ausgewogen aber auch im Detail zu erörtern, um richtungsweisende Entscheidungen, die den Einzelnen aber auch die Gesellschaft als Ganze betreffen, auszuloten.
Einen ersten Impuls zur Diskussion setzt Eberhard Schockenhoff, indem er Position zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts bezieht.
 
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